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Es folgt ein Bericht von Mächtild 1 darüber, wie sich der Götze des Lebenskampfes seine Macht erschlich:
Ich erinnere mich noch genau daran, wie mir mein Großonkel das Überraschungsei mit diesem kleinen Musketier darin mitbrachte. Diesen Großonkel sah ich nur selten, freute mich aber immer, wenn er zu Besuch kam. Denn es gab jedes Mal ein kleines Geschenk. Er war nicht der Typ, der sein Geschenk einfach nur ablieferte und seine Schuldigkeit damit getan hatte. Wenn er mir etwas mitbrachte, blieb er auch noch beim Auspacken dabei. Manchmal spielte er auch mit. Oder er fing ein kleines Gespräch mit mir an. Das hätte er in diesem Fall besser bleiben gelassen.
Als er sah, dass aus dem gelben Plastikei ein kleiner Musketier geboren wurde, war er ganz aufgeregt. Ich glaube, er konnte sich für alles Militärische begeistern. Keine Ahnung, ob er selbst einmal Soldat gewesen war. Jedenfalls sagte er zu mir: "Hast du ein Glück, Junge!" Und dann verkündete er mir, dass der Musketier von jetzt an mein Glücksbringer im Lebenskampf sei. Und ich glaubte es ihm.
Was soll ich sagen. Ich glaube bis heute daran. Immer wenn ich für etwas kämpfen muss, bitte ich den Musketier um Hilfe und trage ihn unablässig bei mir. Wenn ich ihn einmal nicht dabei habe, glaube ich nicht an mein Glück und fühle mich wie ein Verlierer.
Aber besonders scheußlich daran ist, dass der Musketier an der Hand, die er hoch hebt, etwas deformiert aussieht. Die Hand sieht ein bisschen wie angeschossen aus. Das ist für mich kein Zufall. Das ist ein Zeichen. Es steht dafür, dass ich irgendwann einmal für all das Kämpferglück bezahlen muss, dass der kleine Metallmann mir geschenkt hat.
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Der Götze des Lebenskampfes wurde am 24. Mai 2009 per Versteigerung neutralisiert. Mächtild 1 dankt dem Käufer für seine Unterstützung bei der Selbstbefreiungsauktion.
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